ETOSHA

22. Mai


Angekommen in der Etosha Village Lodge. Das Empfangskomittee – siehe links!

Der Etosha-Nationalpark ist einer der bekanntesten Nationalparks Afrikas und liegt im Norden von Namibia. Besonders berühmt ist er für seine riesige Salzpfanne, die sogenannte „Etosha Pan“. Der Name „Etosha“ bedeutet in der Sprache der Ovambo ungefähr „großer weißer Platz“.

Der Park wurde bereits 1907 gegründet und umfasst heute mehr als 22.000 Quadratkilometer. Damit gehört er zu den größten Schutzgebieten im südlichen Afrika. Das Herzstück des Parks ist die riesige, helle Salzfläche, die man sogar aus dem Weltall erkennen kann.

Etosha ist vor allem für seine Tierwelt bekannt. Besonders spannend sind die Wasserlöcher. In der Trockenzeit versammeln sich dort oft viele Tiere gleichzeitig, sodass man hervorragende Möglichkeiten zur Tierbeobachtung hat.


23. Mai


Um 06:45 Aufbruch zu einer geführten Tour in den Etosha Nationalpark. Keiner von uns war vorher schon mal hier. Allerdings kennen alle (ich nicht ganz so gut) den Busch aus dem Krüger-Nationalpark, insbesondere aus Ndlofu und anderen Wildgebieten. Aber was mich hier in der ersten halben Stunde erwartet hat, hätte ich niemals  geglaubt und bin echt schockiert. Soviel Autos’s und Menschen und dann hatte jemand den wunderschönen Löwen gesichtet und alle sind auf den Ort los, wo der Löwe sich gerade entspannen wollte. Viel zu schnell und gedrängelt um den besten Platz für ein Foto. Irgendwann wurde der Löwe nervös und ist verschwunden. Der Etosha Nationalpark ist wunderschön, aber irgendwie hatten wir eine andere Erwartungshaltung, geprägt von Ndlofu. Wir sind dann nach der Tour zu unserer nächsten Übernachtung aufgebrochen, von wo aus wir jetzt die Etosha-Pfanne mit den eigenen Auto’s erkunden.


Bilder von dem ersten Trip, geschossen von Therese, Klaus und mir, seht ihr nachfolgend:



23. Mai – Abends


In unserer neuen Unterkunft können wir von unserer Terrasse aus ein Wasserloch beobachten, was nachts beleuchtet ist. Was wir da am Abend gesehen haben ist spektakulär und hat für vieles entschädigt. 

Bilder von der Nachtbeobachtung haben Therese und ich erstellt.

PS: in Südafrika ist es nicht erlaubt Bilder vom Nashorn zu posten, da Nashörner immer an der gleichen Stelle leben und daher die Wilderer gezielt nach Bildern im Internet suchen, um die wunderschönen Tiere zu töten. In Namibia gibt es dieses Problem anscheinend nicht, so dass unten auch Bilder von den ganz seltenen Spitzmaulnashörnern zu sehen sind.



24. Mai


Wir starten heute sehr früh mit dem Sonnenaufgang zu einem ersten Trip vor dem Frühstück. Zu sehen gab es jede Menge Zebra's und Springböcke. Das ist nicht weiter erstaunlich. da 10.000 Zebra's in der Etosha-Pfanne leben und noch mehr Springböcke. 

Nach einem kurzen Frühtsück ging es dann weiter Richtung der Unterkunft von heute. Auf dem Weg hat dann ein kleiner Stein, der sich zwischen die Bremsbelege geklemmt hatte für einen Zwischenstopp geführt. Schön, dass während der Problembehebung - in der Mittagshitze - kein Tier weit und breit zu sehen war. Wahrscheinlich waren sie gerade alle beim Mittagsschlaf.


25. Mai


Aufbruch von der Hallali Lodge (die Einzige Unterkunft, die ich bisher nicht weiter empfehlen würde) zu unserer "Luxus" Unterkunft, die ich beschreiben würde: Namibia trifft Marokko. Was man aber der Hallali Unterkunft zu Gute halten muss, ist das es ein beleuchtetes Wasserloch gibt an dem wir wieder Spitzmaulnaßhörner gesehen haben.


Der Weg aus dem Etosha Park war mit Giraffen gepflastert. Nicht immer so nah in Sichtweite, dass man gute Foto's machen konnte. Aber einige Foto's vom letzten Abend und der letzten Nacht in Etosha habe ich nachfolgend eingefügt.


PS: der Vogel auf dem Bild ist der schwerste Vogel, der fliegen kann. Die Männchen werden bis zu 18 kg schwer.