ERSTE WOCHE NAMIBIA


Nach der ersten Übernachtung in der Norotshama River Lodge, kam endlich auch die Sonne zum Vorschein und ließ die namibische Landschaft gleich noch mal viel freundlicher aussehen.


Die Lodge liegt direkt am Oranje River und ist ausgezeichnet für sein wunderbares Restaurant - was nicht stimmen kann, entweder hat der Koch oder der Fleischlieferant gewechselt. Aber der Service ist perfekt, der Ausblick phantastisch und auch das Naturreservat um die Ecke unglaublich schön und vielfältig. Impressionen von dem wunderbaren Ausflug, sind jetzt hier zu sehen.


Wir vier heute vormittag im Naturreservat von Aussenkehr. Um das Gebiet zu befahren benötigt man einen 4*4, einen Fahrer, der das Auto beherrscht und einen Schlüssel, für den Zugang zum Reservat, den man für 100 Namibia Dollar im Supermarkt bekommt.


7. Mai

Unsere Reise von Aussenkehr Richtung Fish River Canyon wurde schon nach einer Viertelstunde unterbrochen. Wir durften erst einmal einen sehr platten Reifen wechseln.

Wobei ich mich bei wir nicht einbeziehe. Meine Skills zum Reifenwechseln sind gering, so dass ich froh war genug Personen dabei zu haben, die sich auskennen.

Mal eben schnell ein YouTube Video – wie wechsele ich einen Reifen – anzuschauen, funktioniert mangels Signal nicht. Zu wenig Netzabdeckung in Namibia.


Und man mag es kaum glauben, wir haben eine kleine Garage in Aussenkehr gefunden, die den Reifen schnell geflickt hat, so dass wir knapp zwei Stunden später unsere Tour Richtung Ai Ais und Fish River Canyon fortsetzen konnten.


Impressionen von Fish River Canyon:



Nach den tollen Eindrücken am Fish River Canyon sind wir zu unserer Unterkunft für die nächsten beiden Nächte gefahren: das Canyon Roadhouse. Mal etwas ganz anderes. Interessant anzuschauen und mit Abstand das beste Essen und auch das beste Frühstück, was wir bisher hatten.


Auf dem Bild seht ihr die Rezeption der Logde und im Hintergrund die Bar.


Mehr Bilder vom Restaurant und dem Außenbereich sowie von unseren Ausflügen  seht ihr in der Galerie




09. Mail

Nach einer längeren Tour sind wir mit einem Zwischenstopp zum Gin Tasting, was  am Wegesrand lag und wo wir nicht nein sagen konnten,  in Lüderitz angekommen. Das Gintasting in the middle of no where war sehr interessant und auch der Gin kann was. Lüderitz: mehr Deutsch geht nicht. Die Strassennamen: Bismarkstrasse, Lessingstrasse, Lutherstrasse etc. 


Was mich aber viel mehr beeindruckt sind die Menschen. Egal welche Hauptfarbe, alle sind extrem freundlich und hilfsbereit. Kaum jemand, der im Service arbeitet, lebt nah seiner Family. Teilweise arbeiten sie 4 Wochen, haben dann eine Woche frei und können zu ihren Familie, die meistens weit über 1.000 km entfernt im Norden leben. Ich bin sehr beeindruckt, was ich hier bei den unterschiedlichen Kulturen erlebe.


Und das gilt für die gesamte erste Woche, die wir unterwegs sind.