3. WOCHE NAMIBIA

17. Mai


Weiter geht es nur 120 km nach Osten nach Spitzkoppe. Die Spitzkoppe gehört ebenfalls zu den beeindruckendsten Naturwundern Namibias. Sie liegt mitten in der Wüstenlandschaft der Erongo-Region und wird oft als „Matterhorn Namibias“ bezeichnet. 

Die Spitzkoppe besteht aus riesigen Granitfelsen, die sich plötzlich aus der flachen Namib-Wüste erheben. Der höchste Gipfel erreicht etwa 1.728 Meter Höhe. Das Gestein ist über 120 Millionen Jahre alt und entstand durch vulkanische Prozesse und jahrmillionenlange Erosion. 

Besonders faszinierend ist die Landschaft bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, da sich dann die Felsen orange, rot und gold färben. Nachts bietet die Spitzkoppe spektakuläre Sternenhimmel, da es dort kaum Lichtverschmutzung gibt.  

Die Region ist weiterhin bekannt für ihre uralten Felsmalereien der San. Einige Zeichnungen sind mehrere tausend Jahre alt und zeigen Tiere sowie Jagdszenen. 


Eine erste kleine Auswahl an Bildern von Therese, Wanda und Klaus seht ihr nachfolgend


19. Mai


Gestern sind wir in der Brandberg White Lady Lodge angekommen.  Der Brandberg ist eines der beeindruckendsten Naturwunder Namibias. Das riesige Granitmassiv erhebt sich mitten aus der Wüstenlandschaft der Namib und ist schon aus großer Entfernung sichtbar. Sein Name bedeutet „Brennender Berg“, weil die Felsen bei Sonnenuntergang intensiv rot-orange leuchten.


Der Brandberg liegt in der Region Erongo, nordwestlich der kleinen Stadt Uis. Mit dem Gipfel „Königstein“ erreicht er etwa 2.573 Meter Höhe und ist damit die höchste Erhebung Namibias. Das Massiv ist ungefähr 25 Kilometer breit und ragt mehr als 2.000 Meter über die umliegende Wüste hinaus.


Besonders berühmt ist der Brandberg wegen seiner prähistorischen Felskunst. Tausende Felsmalereien und Gravuren wurden dort entdeckt, viele davon mehrere tausend Jahre alt. Die bekannteste Darstellung ist die sogenannte „White Lady“, eine rätselhafte Felszeichnung in der Tsisab-Schlucht. Früher glaubte man, sie stelle eine europäische Frau dar, heute geht man eher davon aus, dass sie eine spirituelle oder rituelle Figur der San-Kultur zeigt.


Durch seine Höhe beeinflusst der Brandberg sogar das lokale Klima. Dort fällt mehr Regen als in der umliegenden Wüste, weshalb sich besondere Pflanzen- und Tierarten entwickeln konnten. In der Gegend leben unter anderem Wüstenelefanten, Antilopen und seltene Vogelarten.


Bilder von den letzten beiden Tagen haben neben meiner iPhone 13 mini Kamera Therese und Klaus geschossen, die ihr nachfolgend sehen könnt.




21. Mai


Gestern sind wir im Twyfelfontein Adventure Camp angekommen. Twyfelfontein ist eine der bekanntesten archäologischen Stätten Namibias und gehört seit 2007 zum UNESCO-Welterbe. Der Name stammt aus dem Afrikaans und bedeutet etwa „zweifelhafte Quelle“, weil die wenigen Wasserquellen dort unzuverlässig waren.


Die Gegend liegt im Nordwesten Namibias in einer trockenen Wüstenlandschaft aus roten Felsen, Bergen und Trockenflüssen. Besonders berühmt ist Twyfelfontein für seine mehr als 2.500 Felsgravuren und Malereien, die von den frühen San-Völkern (Buschleuten) geschaffen wurden. Viele der Gravuren sind mehrere tausend Jahre alt.


Den heutigen Tag haben wir mit einer Tour im offenen Landrover zu den "Elefanten" gestartet. Außer den Elefanten gibt es noch jede Menge Strauße und verschieden Antilopen zu sehen. 


Nach der Tour und einem leckeren Lunch sind wir zu den Bushmann Paintings aufgebrochen. Diese Zeichnungen waren tatsächlich beeindruckend. Der Weg nicht so easy:  ein ca. 60 minütiger Walk durch die pralle Sonne, um etliche interessante Felsenmalereien zu sehen. Aber es hat sich gelohnt und wir wußten, dass wir danach mit dem  Pool und einem kühler Weißwein belohnt werden. 


Nachfolgend seht ihr Bilder von Therese, Klaus und mir vom heutigen Tag.