2. WOCHE NAMIBIA


11. Mai

Von Lüderitz aus, geht es heute Richtung Norden. Auf dem Weg zu unserer Lodge sind wir  die letzten 3,5 Stunden eine Straße gefahren, wo wir auf der gesamten Strecke 5 Auto's, 3 Oryx Antilopen und jede Menge Füchse gesehen haben. Die Lodge liegt in einer Gegend, die Betta genannt wird.



Die Lodge ist die At Kronenhof Lodge, umgeben von vielen Quadratmetern Farmland, wo neben den tollen Unterkünften auch Schaftzucht und der Anbau von Gemüse, zunächst für den Eigenbedarf, betrieben wird, Die Unterkünte sind phantastisch und man hat den Blick auf die wunderschöne Namibische Landschaft. Neben den zehn Charlets und der Farmarbeit kann man mit Glück auf der Farm auch Giraffen, Zebras, Oryx und viele weitere Antilopenarbeiten beobachten.


WIr sind hier in the middle of nowhere. Weit und breit gibt es nichts. Dafür hatten wir einen Sonnenuntergang der seines gleichen sucht. Und ich denke auch der Sternenhimmel heute Nacht, weit weg von Städten, wird phantastisch

12. Mai


Heute geht es von der At Kronenhof Lodge circa 3 Autostunden weiter nach Sesriem. Eine Angabe in Kilometern macht in Namibia wenig Sinn, da es Strassen gibt, wo man mit 100 km/h fahren kann und andere lassen nur 50 km/h zu.  In Sesriem erweitert sich unsere kleine Reisegruppe. Pierre und Wanda kommen dazu, und wir  werden zu sechst die restlichen drei Wochen der Namibia Reise verbringen. Hier sind wir für zwei Nächte in der Sossusvlei Lodge untergebracht. Der Blick ist phantastisch und die Temperaturen steigen, da wir hier in der Wüste angekommen sind. Morgen starten wir zu einer geführten Tour Richtung Sossusvlei, wo die berühmten roten Dünen sind. Die beindruckenden Bilder im Vorfeld haben mich zu dem Titel der Webseite inspiriert.




13. Mai


Um 07.15 sind wir mit einem Amerikanischen Pärchen und einem Niederländer auf die Sossusvlei Tour aufgebrochen. 

Sossusvlei ist eine der bekanntesten Landschaften Namibias und liegt im Herzen der Namib-Wüste – mit 80 Millionen Jahren die  älteste Wüste der Welt. Berühmt ist die Region vor allem für ihre riesigen roten Sanddünen, die zu den höchsten weltweit zählen. Besonders bekannt sind die Dünen „Big Daddy“ und „Dune 45“.

Der Name „Sossusvlei“ bedeutet sinngemäß „toter Endsee“: Nach seltenen Regenfällen fließt der Tsauchab-Fluss in die Senke, meistens verdunstet das Wasser jedoch schnell wieder. Dadurch entstehen die weißen Salz- und Lehmpfannen, die einen starken Kontrast zu den orange-roten Dünen bilden.

Ein weiteres Highlight ist Deadvlei – eine ausgetrocknete Lehmpfanne mit jahrhundertealten, abgestorbenen Kameldornbäumen. Die Kombination aus schwarzem Holz, weißem Boden und tiefblauem Himmel macht den Ort zu einem der meistfotografierten Motive Afrikas.

Die beste Besuchszeit ist früh morgens oder am späten Nachmittag, wenn das Licht die Dünen besonders intensiv färbt und die Temperaturen angenehmer sind.



Das Auto mit dem wir gefahren sind, war sehr Air-conditiond oder anders gesagt ein offener Landrover für neun Personen mit einem sehr guten Führer, der viel Informationen und interessante Stories über das Sossusvlei und das Deadvlei für uns hatte. Die Landschaft ist beeindruckend und so früh am Morgen haben wir viele Schakale, Oryx-Antilopen und Herden von Springböcken zu beiden Seiten der Straße gesehen. Wer diese Tour in einem, offenen Landrover antritt, dem würde ich für den sehr kalten Hinweg, wir hatten ca. 12 Grad, warme Kleidung ala Zwiebellook und gerne auch eine Wollmütze empfehlen. Auf dem Rückweg sind das dann gute 30 Grad gewesen, die für kurze Hosen, T-Shirt und Sonnenhut sprechen.

Die nachfolgenden tollen Foto’s hat Therese mit Ihrem neuen iPhone und vor allen mit ihrem phantastischem Blick für Landschaft und Umgebung geschossen.

14. Mai

Heute sind wir früh nach Swakopmund aufgebrochen. Natürlich haben wir auch wie alle Touristen einen Zwischenstop on Solitäire eingelegt, wo es laut den Reiseführern den besten deutschen Apfelkuchen geben soll. Der Apfelkuchen war gut, aber nicht spektakulär. Da ich allerdings auch noch nirgendwo anders in Namibia Apfelkuchen gegessen habe, steht mit eigentlich eine Beurteilung nicht zu. Für die schlappen 350 km von Sestrien nach Swakopmund benötigt man gute 5 – 6 Stunden, da die Straßenverhältnisse nicht viel zulassen. Die meisten Straßen waren Schotterpisten und zum Teil die schlechtesten die wir bisher hatten. Ortschaften mit Cafe’s oder ähnlichen gibt es auf der Strecke nicht. Dafür aber beeindruckende Landschaft und zwei Auto’s in dem sich jeweils eine Kühlung befindet. So konnten wir Mittags anhalten, einen in Solitäre eingekauften Snack nehmen und vor allem einen sehr kühlen Weiswein oder je nachdem ein sehr kühles Bier trinken.  Betonung liegt auf kühl, was ich nach 5 Stunden Roadtrip bei 28 Grad als echten Luxus empfunden habe. Und das ganze natürlich stilecht aus Weingläsern. 

Impressionen von der Tour seht ihr in der nachfolgenden Bildergalerie.